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Termine
Politischer Stammtisch der Stühlinger SPD 14.12.2016 19:30 - 23:45 — Babeuf, Klarastraße / Ecke Egonstraße
Weihnachtsfeier der Stühlinger SPD 16.12.2016 20:00 - 23:45 — Nebenzimmer Gaststätte Dimitra, Stühlingerstraße 34
Neujahrsempfang der Stühlinger-SPD 08.01.2017 11:00 - 13:00 — Architekturforum Lederleplatz
Politischer Stammtisch der Stühlinger SPD 11.01.2017 19:30 - 22:50 — Babeuf, Klarastraße / Ecke Egonstraße
Kommende Termine…
 

Neues aus dem Stühlinger

Herzlich Willkommen im Stühlinger, dem lebhaften Herzen Freiburgs. Hier vereinen sich Traditionen, Geschichte und Zeitgeist zu einem der lebendigsten Flecken in Freiburg. Der Stadtteil ist geprägt von Vielseitigkeit und Wandel, steht aber auch für Besonnenheit und Beständigkeit. So ist mit dem Universitätsklinikum hier zum Beispiel der größte Arbeitgeber Südbadens zu Hause während die vielen Feste, Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen für Abwechslung sorgen. Ob Stühlinger Kirchplatz, Eschholzpark oder E-Werk, Kunst und Kultur werden hier gepflegt und gelebt. Wer aber Ruhe sucht, der geht ans Dreisamufer und wer nicht zur Ruhe kommt, für den findet sich in den vielen Bars, Kneipen und Restaurants im Stühlinger immer ein Platz. Authentisch, Aktiv, Selbstbewusst. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 SPD-Stühlinger

 

Die Weihnachtsausgabe des Stühlinger Magazins ist da!

Titelgeschichte. Das neue Rathaus: Mehr Dynamik für den Stühlinger bringen 

Aus der Arbeitswelt. Uniklinik: Ulrike Stein mit ihrer Halbzeitbilanz als Personalrätin / Universität: Marko Glaubitz mit seiner Bilanz als Ersatzpersonalrat /

Leute im Stühlinger. Jörn Seidel betreut das Lebenswerk seines Vaters, dem Maler Erich Seidel / Nicolqas Zimmermann: Restaurierung von Häusern aus der Gründerzeit / Fasnet im Stühlinger: Ribblinghieler Schutzzunft der diesjährigen Freiburger Fasnet /

Aus der Stühlinger Geschäftswelt. Solaris jetzt offiziell zertifiziert / Orchideen-Kalender 2017 bei Digidata / Elektro Bareiss weiter auf Expansionskurs / Gastronomie im Stühlinger: Pizzeria Ochenbrugg: L’italianità del Stühlinger /

Aus dem Gemeinderat. Umbenennung belasteter Straßennamen 

SPD Ortsverein Stühlinger. Trauerrede zum Tode von Adolf Wintermantel / Aktiv gegen Populismus: Vier Neueintritte in die Stühlinger SPD / Gebt dem Populismus keine Chance / Woher kommt die Unzufriedenheit /

Landespolitik. Interview mit Andreas Stoch / Gabi Rolland: Bericht aus dem Landtag /

Bundespolitik. Julien Bender: Gut leben in starken Quartieren / Leben in der digitalen Gesellschaft    

 

 

Für Kontinuität in der Quatriersarbeit im Stühlinger

Stühlinger SPD fordert Wiederbesetzung der Quartiersabeiterinstelle von

Marion Tritschler

Die Stühlinger SPD hat sich auf Ihrer Ortsvereinssitzung am 6. Oktober 2012 über zwei Stunden intensiv über das Thema Quartiersarbeit in Freiburg informiert und darüber diskutiert. Dabei stand natürlich die Quartiersarbeit in der unteren Ferdinand-Weiß-Straße und im Metzgergrün im Mittelpunkt. Wichtig ist es für die Stühlinger SPD, dass die Quartiersarbeiterin-Stelle von Frau Tritschler, die Ende des Monats in den Ruhestand geht, im Sinne einer kontinuierlichen Quartiersarbeit im Stühlinger so schnell wie möglich wieder besetzt werden kann. Dazu hat die Ortsvereinssitzung ein Schreiben verabschiedet, das unser Ortsvereinsvorsitzender, Marko Glaubitz, an Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach übersandt hat und das wir nachfolgend veröffentlichen:
 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,

die Quartiersarbeit in der unteren Ferdinand-Weiß-Straße ist eine Erfolgsgeschichte, deren Ergebnisse und Wirkungen deutlich sichtbar und spürbar sind. Ein Eckpfeiler dieses Erfolges ist die Kontinuität der Arbeit, die in diesem komplexen Quartier in den letzten Jahrzehnten von Frau Tritschler vom Nachbarschaftswerk geleistet wurde. Wir fordern Sie daher auf, die Stellenbesetzungssperre, die durch Frau Tritschlers Ruhestand entstünde, wie vom Nachbarschaftswerk beantragt, aufzuheben und die 50% Stelle für die Quartiersarbeit im Stühlinger, zumindest in befristeter Form ab November 2016 bis Ende 2017, wiederzubesetzen.

Der Stühlinger ist wie kein anderer Stadtteil in Freiburg die Verkörperung des Wandels und der damit verbundenen gegenwärtigen Probleme der Stadt Freiburg. Neben der Verwaltungskonzentration sind weitere große Bauvorhaben geplant. Eine der Maßnahmen betrifft die unmittelbare Nähe zum Metzgergrün und der Ferdinand-Weiß-Straße. Durch die intensive Zusammenarbeit der Quartiersarbeit vor Ort mit dem Quartiersrat und den Bewohner*innen im Quartier konnte erreicht werden, dass alle Beteiligten konstruktiv im Dialog mit der Stadtverwaltung Freiburgs blieben. Es gelang eine echte und tragfähige Bürger*innenbeteiligung zu schaffen, die alle Schichten der Gesellschaft vor Ort einbezieht und aktiviert. Ein zeitlicher Bruch von drei oder mehr Monaten würde diese Arbeit nicht nur gefährden, sondern von den Menschen vor Ort als offener Affront angesehen werden. Die Reaktionen aus der Bürger*innenschaft in anderen Stadtteilen im Westen Freiburgs in Bezug auf die städtebaulichen Planungen Freiburgs zeigen deutlich, welches Potential hier auf dem Spiel steht.

Neben der Arbeit mit den Bewohner*innen des Metzgergrüns brauchen auch die vielen anderen aktiven Gruppen aus der unteren Ferdinand-Weiß-Straße eine neue Ansprechperson. Speziell in Zeiten, in denen die Integration von Menschen mit verschiedensten internationalen Wurzeln eine der vordringlichsten sozialen Herausforderungen darstellt, wäre es unverantwortlich, die geleistete Arbeit und das Vertrauen der Menschen aus diesem Quartier aufs Spiel zu setzen.

Aus sozialdemokratischer Sicht ist es daher für uns unumgänglich, der Förderung des Zusammenhaltes der Gesellschaft vor Ort durch eine kontinuierliche Quartiersarbeit einen hohen Stellenwert beizumessen. Ein breites Bündnis im Stadtteil steht leidenschaftlich gemeinsam mit uns hinter dieser Forderung.

Wir sind uns bewusst, dass der Gemeinderat Zeit benötigt, um die Ergebnisse der Evaluation der Quartiersarbeit in Freiburg insgesamt auszuwerten und darauf aufbauend politische Entscheidungen zu treffen. Die SPD Stühlinger wird diesen Prozess konstruktiv und mit Blick auf Bedürfnisse der Menschen und des sozialen Zusammenhalts in unserem Stadtteil begleiten und freut sich auf einen ergebnisoffenen Dialog mit Ihnen. Selbst die Stadtverwaltung hat bereits geäußert, dass vor Ende 2017 keine Maßnahmen in die eine oder andere Richtung erfolgen werden. Wir bitten Sie daher, diesen Konflikt nicht auf dem Rücken der Stühlingerinnen und Stühlinger auszutragen. Geben Sie der Quartiersarbeit im Stühlinger eine Perspektive.

Mit solidarischen Grüßen,

Marko Glaubitz

Vorsitzender
SPD-Ortsverein Stühlinger

 

 

TOWNHALL-Meeting mit Gabi Rolland

 

 

Neujahrsempfang der Stühlinger-SPD

 

Stühlinger Forum zu Verteilungsgerechtigkeit

 
Die Hauptakteure der gut besuchten Veranstaltung v.l.n.r.: Der Vorsitzende der Stühlinger SPD Marko Glaubitz, die Landtagsabgeordnete der SPD Gabi Rolland, die Großrätin im Kanton Basel-Stadt Sarah Wyss, der stellvertretende Vorsitzende der SPD Ralf Stegner und der Professor für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie Dr. Neumärker
 
Das Thema "Verteilungsgerechtigkeit - Eine Utopie oder doch machbar?" und ein hochkarätig besetztes Podium haben am Mittwoch, den 28.10.2015 knapp 90 Personen  zusammengebracht. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD Ralf Stegner, Sarah Wyss von der schweizerischen SP und Prof. Dr. Neumärker vom Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Uni Freiburg haben das ursozialdemokratische Megathema der Verteilung von Gütern und Vermögen in unserer Gesellschaft eindrucksvoll beleuchtet. Ralf Stegner eröffnete die Veranstaltung mit numerischen Belegen dafür, dass Vermögen und Einkommen in unserer Gesellschaft nicht gleichverteilt sind: die obersten 10% besäßen mehr als 50% des Vermögens in Deutschland. Im Rest Europas sähe ähnlich, wenn nicht noch schlimmer aus. Er machte weiter mit einem starken Plädoyer für eine neue Politik, die vor allem die (Einkommens-)schwächsten in unserer Gesellschaft unterstützt und forderte es auf keinen Fall zu einem neuen Verteilungskampf am unteren Ende der Einkommenspyramide zwischen Leistungsbeziehern und beispielsweise Flüchtlingen  kommen zu lassen. Die gerechte und gleiche Besteuerung aller Einkommen einer Person und die überfällige Überwindung der Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen stellten weitere Eckpunkte seiner Rede dar.
Sarah Wyss gab anschließend eine eindrucksvolle Darstellung der Initiativen und Volksbegehren in der Schweiz und stellte die von maßgeblich mit vorangetriebene "1:12" Initiative vor, mit der 2012 in der Schweiz versucht wurde eine verhältnis-gezogene Einkommensobergrenze in Unternehmen festzulegen. Weiterhin erkläre Sarah Wyss, dass es Zeit, viel Eigenverantwortung und gerechte Medien braucht, damit direkte Demokratie positiv auf eine Gesellschaft wirkt - als negative Beispiele nannte sie das so genannte "Minarett-Verbot" oder die "Ausländer-Stopp"-Initiative aus dem Jahr 2014.
Prof. Neumärker diskutierte im Anschluss Verteilungsgerechtigkeit als "befriedenden" Faktor und als unabdingbare Kernkomponente des gesellschaftlichen  Zusammenhalts. Er plädierte für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens und begründete dies mit einer Darstellung seiner Experimente mit Studierendengruppen, die in Form von Rollen- und Planspielen immer wieder bewiesen haben, dass eine gerechte Verteilung die treibende Kraft aller Menschen in einer Gesellschaft ist, wenn die Chancen auf Wohlstand und Scheitern gleich verteilt sind. 
 
Die Mensa der Hebelschule war gut gefüllt und die Gäste trugen zu einer sehr informativen Debatte bei.
 
In der anschließenden Diskussion Beteiligten sich mehr als 10 weitere Personen. Die Fragen und Antworten gingen sowohl auf Themen wie die Agenda-Politik der Schröder-Jahre ein als auch auf praktische Wege aus der Ungleichverteilung heraus und die die Erweiterung der Debatte weg von rein finanziellen Betrachtungen und hin zur Einbeziehung von beispielsweise Bildungsgerechtigkeit in Verteilungsfragen.
 
Wir bedanken uns bei allen Gästen und den Referenten für diese schöne Veranstaltung.
 
 
 

Das neue Stühlinger Magazin ist da

In der neuesten Ausgabe des Stühlinger MAGAZIN beschäftigen wir uns zunächst ausführlich mit dem Liedermacher Walter Mossmann .  Er hat u. a. durch seine Lieder, aber  auch durch Unterstützung der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen durch Wort, Schrift und Rede sehr erfolgreich daran mitgewirkt, dass es heute kein Atomkraftwerk in der Kaiserstuhlgemeinde Wyhl gibt.  Auch später ist er  durch vielfältiges kulturelles und politisches Engagement hervorgetreten, konnte aber in den letzten Jahren wegen einer Kehlkopfkrebserkrankung nicht mehr als Liedermacher auftreten. Am 29. Mai ist er im Alter von 73 Jahren in Breisach gestorben. Ein großer Verlust für das kulturelle Leben in unserer Region.

Walter Mossmann hat am Ende seines Lebens mehr als ein Jahrzehnt im Stühlinger gelebt. Das war Anlass für uns, die frühere Vorsitzende des Bürgervereins Stühlinger, Ursula Grässlin, zu bitten, auf der Grundlage ihrer vielen persönlichen Gespräche mit ihm  über den Lebensweg von Walter Mossmann zu schreiben. In einem Interview haben wir zusätzlich mit Roland Burkhart, Buchhändler und Liedermacher, über seine gemeinsamen Erfahrungen mit Walter Mossmann gesprochen.

Wir sind heute noch auf eine E-Mail von Walter Mossmann stolz, in der er über die politische Arbeit unseres SPD-Ortsvereins schreibt: „… Weil - das muss auch mal gesagt werden - eure Stadtteilarbeit (ich weiß davon vor allem aus eurem prima Heftchen) mir sehr gefällt und imponiert. Euer Stühlinger Parteiverein hat die politische Klugheit und den Charme der Bürgerinitiativen, wie ich sie verstehe. Kompliment!“

Gabi Rolland ist von den Mitgliedern der SPD für die nächste Landtagswahl als SPD-Kandidatin im Wahlkreis 47 mit überwältigender Mehrheit gewählt worden. Sie hat die Grundlagen ihres Erfolgs durch  ihre politische Arbeit im Stühlinger gelegt und ist auch heute noch aktiv in unserem SPD-Ortsverein. Anlass für uns, auf die politische Arbeit von Gabi Rolland  zurückzublicken und andererseits einen Blick auf die Aufgaben der Landespolitik in der kommenden Legislaturperiode zu lenken.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Stühlinger gewaltig verändert. Deshalb haben wir  Bernd Gmelin, der sein Tee-, Mode- und Kosmetik-Geschäft seit 37 Jahren an der Ecke Klara-/Egonstraße betreibt, gebeten, diese Veränderungen aus seiner Perspektive zu beschreiben.

Der Stühlinger Kirchplatz bleibt in der Diskussion. Der Vorsitzende der Stühlinger SPD, Marko Glaubitz, beleuchtet Aspekte der aktuellen Diskussion um den Stühlinger Kirchplatz. Dabei bringt er die bundesweite Diskussion um den kontrollierten Verkauf von Cannabis-Produkten ins Spiel.

Nora Bayer berichtet über Marte Meo, eine Entwicklungswerkstatt im Stühlinger. Marte Meo  ist eine Methode, die Menschen dabei unterstützt, ihre eigenen Kräfte wieder zu entdecken und zu nutzen, um positive Veränderungen bei sich oder im Umgang mit anderen Menschen herbeizuführen.

Einer unserer ständigen Redakteure des Stühlinger MAGAZINs ist jetzt öfters im Rahmen seiner Promotion zu Studienaufenthalten in Fernost. In dieser Ausgabe berichtet er aus Vietnam. Darüber hinaus setzt sich Uwe Stöhr kritisch mit den Schiedsgerichten im transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) auseinander.

Schließlich berichten wir über die Firma Gehring Bürosysteme, die den Räumen der früheren Akropolis wieder Leben eingehaucht hat, sowie über den Umzug von Ince-Schreibwaren.

 

 

30. Gedenken an den deutschen Fliegerangriff vom 10. Mai 1940 auf Freiburg 

 

Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach richtet seine Worte an die Teilnehmer der Gedenkfeier. Links zu sehen ist Gisela Elmendorff, eine Zeitzeugin, die damals 9 Jahre alt war. Rechts stehen v.l.n.r.: die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland, der Russlandbeauftragte der Bundesregierung Gernot Erler und die stellvertretenden Vorsitzenden der Stühlinger SPD Philipp Kolb und Urszula Piechota.

An diesem 10. Mai war es nun 75 Jahre her, dass deutsche Flieger ihre Bomben irrtümlich über Freiburg abwarfen. Die Piloten hatten falsch navigiert und die Freiburger sahen im Anflug deutscher Flieger fataler Weise keinen Grund zu Flüchten. Den bittersten Nachgeschmack allerdings verursachte die damalige Proaganda, die den Angriff den Alliierten zuschrieb und das große Leid der Menschen missbrauchte um die damalige Vergeltungspolitik zu füttern. 57 Menschen ließen ihr Leben, darunter 22 Kinder. 13 dieser Kinder starben auf dem Hildaspielplatz im Stühlinger. Ihnen und allen anderen Opfern dieses Angriffs gedachte die Stühlinger-SPD nun zum 30. Mal seit der Einweihung des Gedenksteins am Hildaspielplatz. Wie jedes Jahr waren auch dieses Mal wieder einige Zeitzeugen zugegen. Gisela Elmendorff, zum damaligen Zeitpunkt 9 Jahre alt, richtete dann auch noch ein paar Worte an die Anwesenden und berichtete vom "Maigewitter", wie sie es damals erlebt hat. Als offizieller Vertreter der Stadt hielt Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach eine Rede und betonte die wichtige Bedeutung der historischen Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse und das Gedenken daran. 

 

Gernot Erler gibt im Architekturforum am Lederle-Platz tiefere Einblicke in die damalige Zeit und beleuchtet Details der Katastrophe vom 10. Mai 1940

Anlässlich des 30. Gedenktages richtete die Stühlinger SPD im Anschluss an die Gedenkfeier  noch eine Informationsveranstaltung im Architekturforum am Lederle-Platz aus, bei der der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, seines Zeichens selbst Historiker, über den geschichtlichen Hintergrund des 10. Mai 1940 referierte und tiefe Einblicke in die Umstände und Erlebnisse der damaligen Zeit geben konnte. 

 

 

Marko Glaubitz startet seine vierte Amtsperiode als Vorsitzender der Stühlinger SPD

 

Der wiedergewählte der Stühlinger SPD, Marko Glaubitz (stehend) bei der
 Jahreshauptversammlung der Stühlinger SPD.

Hochzufrieden war der wiedergewählte Vorsitzende der Stühlinger SPD, Marko Glaubitz, dass der siebzehnköpfige Vorstand der Stühlinger SPD nach der Neuwahl in Bezug auf die Geschlechter im Gegensatz  zu den vorangegangenen Jahren mit  Männerdominanz mit acht Frauen (47 Prozent) und neun Männern (53 Prozent) fast Parität erreicht hat. Dazu haben die Stühlinger Sozialdemokraten das Ausscheiden von vier Vorstandsmitgliedern genutzt: Johannes Vater ist nach Berlin umgezogen, weil er seit Beginn des Jahres in der Grundsatzabteilung des Bundeswirtschaftsministeriums von Sigmar Gabriel in Berlin arbeitet. Dietmar Walter ist beruflich nach Rheinland-Pfalz gezogen. Oberforstrat Armin Jacob ist stärker im Landespersonalrat aktiv. Nach über einem Jahrzehnt, zum Teil sehr intensiver politischer Arbeit, bei der er der Arbeit der Stühlinger SPD sehr viel Impulse gegeben hat, hat er diesmal nicht mehr kandidiert. Auch Anne Reddmann ist aus dem Stühlinger weggezogen.

Die Jahreshauptversammlung der Stühlinger SPD hat neben dem Vorsitzenden Marko Glaubitz, der nun seine vierte Amtsperiode beginnt, alle anderen Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt und auf die vier frei gewordenen Plätze Frauen gewählt: Die Lehrerinnen Ulrike Maiba und Viviane Sigg, die Medizinisch-technische Angestellte (und Personalrätin der Universitätsklinik) Ulrike Stein sowie die Rechtsreferendarin Carolin Wichtermann. 

Unter der bewährten souveränen Leitung von Alexander Simon wurde die Hauptversammlung zügig durchgeführt. Beeindruckend war der Rechenschaftsbericht für die Zeit seit dem März 2014 des Vorsitzenden Marko Glaubitz. Der war selbst überrascht, was ihm beim Zusammenschreiben alles für durchgeführte  Aktivitäten eingefallen sind:

 

13 Ortsvereinssitzungen

11 Politische Stammtische im Babeuf

3 Stühlinger Foren

4 Redaktionssitzungen für das Stühlinger MAGAZIN

4 Ausgaben des Stühlinger MAGAZIN

Von April bis Juli jeweils dienstags und donnerstags Platzbesitzungen des Stühlinger Kirchplatzes mit der Roten Bank

15 Infostände zur Kommunalwahl

2 Rosenaktionen an jeweils drei Infoständen (wir haben insgesamt 400 Rosen verteilt!)

Erarbeitung eines Kommunalwahlprogrammes für den Stühlinger

Weihnachtsfeier 2014

Neujahresempfang 2015

 

Ein großer Schwerpunkt sei der Kommunalwahlkampf gewesen. Auch wenn die Stühlinger SPD nach der Wahl nicht im Gemeinderat direkt vertreten ist, so wären doch alle vier Stühlinger Kandidatinnen und Kandidaten Urszula Piechota, Nora Bayer, Gerald Lackenberger und Marko Glaubitz, so der Stühlinger SPD-Vorsitzende aufgrund ihrer Wahlergebnissen her durch die Bürgerinnen und Bürger als Vertreter des Stadtteils betrachtet worden. „Aber gute Ergebnisse in einem Stadtteil reichen nicht aus“, so Marko Glaubitz. „Für eine erfolgreiche Kandidatur ist man auf zusätzliche Netzwerke angewiesen. Die haben wir diesmal noch nicht gehabt, aber für die nächste Wahl werden wir die Voraussetzungen dafür schaffen!.“

Neben Beratung und Verabschiedung  eines Antrages zur Quartiersozialarbeit referierte unsere Landtagsabgeordnete Gabi Rolland zur Landespolitik. Sie sieht in der Leistungsbilanz der sozialdemokratischen Minister eine gute Voraussetzung, dass in der nächsten Legislaturperiode die jetzige Regierung ihre Arbeit fortsetzen kann. Dann allerdings unter dem Vorzeichen rot-grün.  

Ausbau der Kita-Plätze für unter Dreijährige (da bekommt Freiburg vom Land inzwischen statt vier Millionen vor dem Regierungswechsel zwanzig Millionen), Verankerung der Ganztagsschulen im Grundschulbereich, längeres gemeinsames Lernen in nunmehr 271 Gemeinschaftsschulen, neuer Bildungsplan, Abschaffung der Studiengebühren und Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft markieren aus der Sicht unserer Landtagsabgeordneten nur einige Meilensteine erfolgreicher sozialdemokratischer Bildungspolitik im Land. Für den Stühlinger bezeichnete sie es als schönen Erfolg, dass eine neue Kinderklinik gebaut wird, wobei in diesem Jahr mit dem Architektenwettbewerb begonnen wird.

Das Durchschnittsalter des Vorstandes beträgt nun 42,0 Jahre, während das Durchschnittsalter aller Mitglieder 42,9 Jahre beträgt. Dabei sind aber nicht nur die jüngeren Mitglieder aktiv. Zu Beginn der Veranstaltung hatte unser Vorsitzender Marko Glaubitz auch die beiden ältesten Mitglieder des Ortsvereins begrüßen können: Der  neunzigjährige frühere GdED-Gewerkschaftssekretär und SPD-Stadtrat Adolf Wintermantel und die 95-jährige Leonore Schindler, die aus einer ursozialdemokratischen Familie in Freiburg stammt. Sie berichtete von der gewaltsamen Erstürmung des Freiburger Gewerkschaftshauses, aus dem ihr Vater und sie durch die Nazis gejagt wurden und wie sie nach dem Krieg dort wieder als Sekretärin der IG Metall gearbeitet und außerdem die Freiburger SPD mitgegründet hat.

Nach der Mitgliederversammlung haben wir dann noch den erfolgreichen Abend gemäß unserem Motto „Politik macht Spaß“ gefeiert.                                         

 

 
   

Die beiden ältesten Mitglieder der Stühlinger SPD in der Mitte: Adolf Wintermantel (90 Jahre) und Leonore Schindler (95 Jahre). Umrahmt werden sie durch den Vorsitzenden der Stühlinger SPD Marko Glaubitz und die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland.

 

 

 

Das neue Stühlinger MAGAZIN ist da!

 

In dieser Ausgabe handelt die Titel-Story von der Schwierigkeit Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Wir haben dazu eine junge Familie aus dem Stühlinger interviewt um zu sehen wie man es schaffen kann, wo die Politik bereits in der Realität angekommen ist und was man eigentlich noch tun müsste.

 

 

Neujahrsempfang der Stühlinger SPD

Auch in diesem Jahr war der Neujahrempfang der Stühlinger-SPD wieder ein voller Erfolg. Mit dem Thema "Kunst im Stühlinger" wurde nicht nur das letzte Jahr rekapituliert, sondern auch das neue Jahr mit großer Hoffnung begrüßt. Der international erfolgreiche Bildhauer Robert Schad, über den wir bereits in unserem Stühlinger Magazin berichten durften, hat uns als Ehrengast und ehemaliger Stühlinger besucht und für einen interessanten sowie humorvollen Vormittag gesorgt. Alles in allem können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und freuen uns schon auf das nächste.

 

Zum Thema Kunst "Wenn ich ein Bildhauer wäre, was wäre mein Material". V.l.n.r Landtagsabgeordnete Gabi Rolland, Stellvertretende Vorsitzende des OV-Stühlinger Ulla Piechota und Philipp Kolb, Freiburger Bürgermeister für Kultur, Soziales, Integration und Senioren Uli von Kirchbach, Bundestagsabgeordneter Gernot Erler.

 

Unser Ehrengast Robert Schad im Interview mit Jürgen Kießling. Eine sehr unterhaltsame Zeitreise durch den Stühlinger aus der Sicht eines Künstlers.

 

 

Stühlinger MAGAZIN in neuem Gewand!

 

Innerhalb von vier Wochen hat die Stühlinger SPD zwei Stühlinger MAGAZINe herausgebracht. In der neuesten Ausgabe ist die Veränderung der Bildungslandschaft in Baden-Württemberg die Titelgeschichte. Dabei wird der Blick auch auf die Hebelschule gerichtet, wobei allerdings noch keine Lösung für das Problem aufgezeigt wird, dass die Werkrealschule wohl ein Auslaufmodell ist. Dafür seien die gesellschaftlichen Gruppen im Stadtteil zuständig, wie die MAGAZIN-Macher denken, denn das ergibt sich aus dem Demokratieverständnis der neuen Bildungspolitik. Weiteres Schwerpunktthema ist der Bürgerentscheid über das neue Stadion. Hier hat sich die Stühlinger SPD für ein neues Stadion im Wolfswinkel positioniert, gibt aber keine direkte Wahlempfehlung ab, sondern fordert die Bürger auf, sich zu informieren und zur Wahl zu gehen.

 

 

 

„Vertraut den neuen Wegen!“

Pfarrer Hansjörg Rasch bleibt in Reichweite

Nicht der verklärte Sicht auf die Vergangenheit dominierte den Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Hansjörg Rasch, der nach 31 Dienstjahren in der Seelsorgeeinheit Stühlinger Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand  geht, sondern der optimistische Blick nach vorn. Die Stimmung in der überfüllten Herz-Jesu-Kirche war fröhlich und als Pfarrer Rasch in seiner Predigt voraussagte, dass in ökumenischen Gottesdiensten bald das gemeinsam das Eucharistiefest gefeiert wird, brandete gewaltiger Beifall auf.

Pfarrer Rasch bekam viel Beifall für seine Voraussage, dass im ökumenischen Gottesdienst bald gemeinsam das Eucharistiefest gefeiert wird.

Rasch betonte, er sei sehr gerne Pfarrer gewesen, wobei es immer sein Anliegen bei den heutigen veränderten Rahmenbedingungen gewesen sei, den Altar zu den Menschen zu rücken. Glauben sei nichts für schlecht gelaunte Gesichter, sondern für fröhliche Gesichter. In seiner Tätigkeit als Pfarrer gab es freudige und traurige Momente, so wie das Leben eben sei. Nach rund zwölftausend Eucharistiefesten, die er in der Seelsorgeeinheit Stühlinger gefeiert habe,  könne er voller Überzeugung  sagen: „Ich bereue im Rückblick keinen Moment in meiner Arbeit.“  Pfarrer Rasch strömte Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft aus, was auch am Ende seiner Predigt deutlich wurde, als er das das Lied „Vertraut den neuen Wegen“ anstimmte und die Gottesdienstbesucher kräftig mitsangen.

Die Seelsorgeeinheit Stühlinger schenkte Pfarrer Rasch ein Bildcollage vom Besuch des Papstes Benedikt in Freiburg.

Die Landtagsabgeordnet Gabi Rolland, die Pfarrer Rasch seit 2001 kennt und seit 2004 mit ihm im Runden Tisch Stühlinger Kirchplatz zusammenarbeitet hob seine Offenheit und seinen steten Blick über den Tellerrand hervor. Er sei ein kritischer Geist, auch in kirchlichen Fragen. Sie zog eine Verbindung von seiner Unabhängigkeit im Denken und Handeln zu seiner engen Zusammenarbeit mit der verstorbenen Ehrenbürgerin der Stadt Freiburg Gertrud Luckner her, die im Dritten Reich viele jüdische Mitbürger vor den Nazi-Schergen schützt und in Sicherheit brachte, und die von 1943 bis 1945 im KZ Ravensbruck interniert war und 1945 auf einem Todesmarsch nur wegen der Befreiung durch die sowjetischen Armee dem Tod von der Schippe sprang. Hansjörg Rasch hatte als Assistent Getrud Luckner bei der Herausgabe der Freiburger Rundbriefe unterstützt, die als Zielsetzung den Gedankenaustausch zwischen Christen- und Judentum beförderte.  Gabi Rolland wünschte Hansjörg Rasch, der zukünftig an der Grenze zum Stühlinger wohnen wird weiterhin Schaffenskraft und vor allem Gesundheit. Da Hansjörg Rasch das Pfarrer i. R. als Pfarrer in Reichweite verstehe, wünschte sie sich für die Zukunft noch viele Begegnungen für sich persönlich und für die Menschen im Stadtteil mit ihm.

Den Blick über den Tellerrand und den kritischen Geist, aber auch die Freundlichkeit und Offenheit von Hansjörg Rasch hob die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland in ihrer Ansprache hervor.    

 

 

Große Stühlinger Platz-Putzete

Ein klein bisschen Volksfest war es dann schon, als nach getaner Abend die von der Metzgerei Hügle gespendeten Würstchen gegrillt und kostenlos verteilt wurden. Der Runde Tisch „Stühlinger Kirchplatz“ hatte zur Platz-Putzete aufgerufen und viele Bürgerinnen und Bürger kamen. Auch die Stühlinger Feuerwehr rückte mit ihrem Feuerwehrauto und in Mannschaftsstärke an. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir auch  einen Beitrag leisten, wenn durch ehrenamtliches Engagement die Situation auf dem Stühlinger Kirchplatz verbessert wird!“ machte deren Gruppenführer Michael Reinmuth deutlich.   Vertreter des Bürgervereins Stühlinger, des Ferdinand-Weiß-Hauses, des Freundeskreises der anonymen Alkoholiker mit Armin Schilling an der Spitze und die CDU Stühlinger halfen mit den Platz von Abfall und Unrat zu säubern.  Stark war die  Stühlinger SPD neben ihrem Vorsitzenden Marko Glaubitz stark vertreten mit Anne Rühl, Viviane Sigg, Michael Fischer, Hans-Christoph Stork, Sonja Steiert, Peter Kesselburg, Jürgen Zinnel, Alexander Bangert, Dietmar Walter und Jürgen Kießling vertreten.   Vorsitzender Glaubitz hatte als Mitglied des Runden Tisches Stühlinger Kirchplatz die Aktion gemeinsam mit der ASF (Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH) logistisch vorbereitet.Im Vorfeld kümmerte er sich um die Werbung, wobei der Lavori-Verlag und die Druckerei Weis den kostenlosen Druck der Plakate und Hinweisblätter übernahm. Er managte auch den Ablauf der Platz-Putzete und stand schließlich mit Ernst Allgaier auch am Grill, um die leckeren Grillwürste der Metzgerei Hügle und die Getränke von Edeka zu verteilen.

 

        

Keine Ecke wurde ausgelassen. Auch die Stühlinger Feuerwehr war in Mannschaftsstärke angerückt und am Grill ging es rund mit Marko Glaubitz und Ernst Allgaier am Grill

 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt kam dann auch ein bisschen Volksfeststimmung auf. Aufgelockert wurde das Treiben dann auch noch durch die Jugendfeuerwehr, die mit einer Löschübung ihre Einsatzbereitschaft demonstrierte.

 

 

Kommunalwahl 2014: Ein großes Dankeschön

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit großen Zielen und einem vollen Aktionskalender haben wir uns in den Kommunalwahlkampf gestürzt und dabei viel mehr als nur viele Ihrer Stimmen gewonnen. Die durchweg positiven Erlebnisse und spannenden Begenungen werden uns in Erinnerung bleiben und eine gute Basis für unser weiteres Engagement sein. Unser Motto hat sich voll erfüllt: "Politik macht Spaß".

Leider hat es für unsere Stühlinger Kandidatinnen und Kandidaten nicht ganz für einen Sitz im Gemeinderat gereicht, aber welchen Zuspruch unsere "Vier für den Stühlinger" aus dem Stand bei ihrer ersten Kandidatur erfahren haben macht Mut und macht uns stolz. Wir möchten uns für das große Vertrauen bedanken und versichern Ihnen, dass wir uns auch weiter mit vollem Einsatz für Sie und den Stühlinger einsetzen werden.

Marko Glaubitz, Urszula Piechota, Gerald Lackenberger und Nora Bayer im Namen des Ortsvereins Stühlinger

 

 

 

Pressemitteilung zu der Aktion

Wie viele Bürgerinnen und Bürger ist auch die Stühlinger SPD unzufrieden mit der Situation auf dem Stühlinger Kirchplatz. Nach ausführlicher Information und Beratung sind die Stühlinger Sozialdemokraten überzeugt, dass es ohne aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils letztlich zu keiner befriedigenden Lösung des Problems kommt. Es sei eindeutig die Aufgabe der Polizei, bei gewalttätigen Übergriffen, einzugreifen und durch verstärkte Kontrollen präventiv Gewalttätigkeiten entgegenzuwirken. Der Polizeiposten Stühlinger in Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Nord tue dies mit großem Engagement. Für den Vorsitzenden der Stühlinger SPD, Marko Glaubitz, „ist die polizeiliche Kontrolle zwar notwendig, aber nicht hinreichend, um gewalttätige Übergriffe auf Menschen zu verhindern. Hinzukommen müsse aber auch die soziale Kontrolle durch die Bürgerinnen und Bürger im Stühlinger.“ Das würde, wenn der Platz von Studenten zum Liegen, Lesen und Ballspielen sowie von Kindern auf dem Kinderspielplatz tagsüber genutzt würde, einigermaßen funktionieren. Wenn diese Nutzung ab den Spätnachmittag beendet ist, sei dies nicht mehr der Fall und dann komme es zu der allseits kritisierten Situation auf dem Platz. „Die Schlussfolgerung für uns“, so Glaubitz, „ist, dass wir als Bürgerinnen und Bürger des Stühlinger in den frühen Abendstunden  selbst den Platz nutzen!“ Dabei wird die Stühlinger SPD mit gutem Beispiel vorangehen. Jeden Dienstag und Donnerstag werden sich die Mitglieder des Ortsvereins mit ihrer mobilen „Roten Bank“ sich vor der Treppe der Herz-Jesu-Kirche treffen und ihre Diskussionen statt in einem Hinterzimmer, im Freien auf dem Stühlinger Kirchplatz veranstalten. „Da jeder seine eigene Sitzgelegenheit mitbringen soll, ist dies für uns eine Platz Besitzung. Mit dieser Form von Veranstaltung wird der Stühlinger Kirchplatz auch in den frühen Abendstunden seinem eigentlichen Sinn zugeführt: Plätze in der Stadt sind Raum für Begegnung der Menschen“, erklärt Glaubitz. Besonders freuen würde es Glaubitz wenn andere Gruppierungen, Parteien und Vereine im Stadtteil dem Beispiel der „Platz Besitzung“ durch die Stühlinger SPD folgen würden. Erstmals werden sich die Stühlinger SPD am Dienstag, den 29. April in der Zeit von 18 bis 21 Uhr und dann jeden Dienstag und Donnerstag zur selben Zeit. Anwohner aus dem Stadtteil sind ebenfalls herzlich eingeladen.

 

 

 

Gedenken an den 10. Mai 1940

Wie jedes Jahr seit Einweihung des Gedenksteines 1985 auf dem Hildaspielplatz hat die Stühlinger SPD auch dieses Jahr am 10. Mai der Toten des versehentlichen deutschen Fliegerangriffs vom 10. Mai 1940 gedacht. In einer Ansprache wies der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Stühlinger, Marko Glaubitz, darauf hin, dass er im Alter von dreißig Jahren in seinem bisherigen Leben nur Frieden genossen und weder Krieg noch Vertreibung am eigenen Leib habe spüren müssen.

Das sei aber nicht selbstverständlich. „Gerade wenn man diese schrecklichen Erfahrungen nicht gemacht habe, sei es wichtig auch an die dunklen Kapitel unserer Geschichte zu erinnern“ ist Glaubitz überzeugt.  Dazu brauche es Orte wie den Gedenkstein am Hildspielplatz, auf dem sinnlos 13 unschuldige Kinder ihr Leben lassen mussten, durch deutsche Bomben aus deutschen Flugzeugen. Der 10. Mai stellt dabei auch ein Beispiel für die perfide Propaganda der Nazis dar, die den Angriff den Alliierten zuschrieben und die Trauernden missbrauchten mit Schlagzeilen, wie „feiger Angriff der Alliierten“ oder  „Deutsche Mütter klagen an!“.

Auch heute sei die Welt nicht überall friedlich. Gerade im Lichte trauriger Ereignisse, wie dem 10.Mai 1940 und den Jahrestagen des Beginns der zwei katastrophalen Weltkriege im 20. Jahrhunderte, sei es wichtig, dass wir nicht weg schauen, und unsere Verantwortung denen gegenüber, die wegen Kriege wie in Syrien ihre Heimat verlassen und fliehen müssen, ernst nehmen. „Wir müssen Flüchtlingen die Chance geben hier anzukommen und sich in die Gesellschaft einzubringen. Wir müssen sie aufnehmen und als Bereicherung begreifen“, forderte Glaubitz. Dazu brauche es gute Betreuung, gute Unterkünfte und einen Platz für diese Menschen in unserer Gesellschaft.

Der der Freiburger Bundestagsabgeordnete und Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, stellte in seinem Redebeitrag  zunächst die Vorgänge um den Fliegerangriff am 10. Mai 1940 dar, um dann die Lehren für heute zu ziehen. Damals schienen die Kriegsereignisse weit weg gewesen zu sein von Freiburg und die Nazipropaganda hatte den Blitzkrieg verkündet  „Immer wieder wird von den Militärs behauptet, der Krieg werde kurz und siegreich sei, ein Blitzkrieg etwa und dann dauert er Jahre und schafft nur Verlierer“, machte Erler deutlich. Es sei aber eine Illusion, zu behaupten, ein Krieg finde weit weg statt: „Der Krieg kommt zu Dir – in Freiburg war es so mit der Tragödie am 10. Mai 1940 und dann erneut und mit der katastrophalen Zerstörung am 27. November des Jahres 1944!“.  Es seien die kleinen Schritte, so Erler, die aneinandergereiht zum Krieg führen -  ausgeführt von Schlafwandlern oder von Leuten, die knallhart vom Krieg profitieren wollen. Deshalb sei heute Gewissheit: Entscheidend ist die Prävention, die vorausschauende, konfliktvermeidende Friedenspolitik. Das seien die Lehren aus 1914 und 1939. Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung machte am aktuellen Beispiel der Ukraine deutlich,  warum diplomatische Lösungen eines Konfliktes absolute Priorität haben.

Gemeinsam stellten Marko Glaubitz und Gernot Erler auf den Gedenkstein eine Blumenschale mit einer Schleife nieder und gedachten mit den anwesenden Teilnehmern der Veranstaltung der 57 Toten vom 10. Mai 1940. Wie jedes Jahr waren auch diesmal eine Zeitzeugin dabei, sowie eine Frau, deren Schwester bei dem Angriff ums Leben kam.

 

 

Die rote Bank auf dem Weg durch den Stühlinger

 

    

Am Samstag, den 05.04.2014 hatten die Bürgerinnen und Bürger auf dem Stühlinger Kirchplatz die Möglichkeit den Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ihre Themen mit auf den Weg zu geben. Dazu konnten Sie ihre Themen und anliegen auf unserer Bodenzeitung mit der Überschrift "Was sind Ihre Themen?" festhalten. Über 50 Menschen haben die Chance genutzt indem sie klar geäußert haben, was ihnen für den Stühlinger und ganz Freiburg am Herzen liegt. Die beliebtesten Themen waren mit Abstand bezahlbare Mieten und Angehen der Probleme auf dem Stühlinger  Kirchplatz: Drogenhandel, Müll und das steigende Unsicherheitsgefühl. Die komplette Liste der Themen werden wir im nächsten StühlingerMagazin zusammen mit Zuschriften zu unserer Aktion "Ihr Punkt für den Stühlinger" veröffentlichen. Die meisten Menschen blieben jedoch zunächst vor der mehr als 10m langen und am Schluss komplett vollgeschriebenen Bahn aus Papier stehen um zu lesen, was Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits festgehalten hatten. Besonders schön war auch, dass auch Kinder mit ihren Ideen mitgemacht haben. Wir werden versuchen ihre Wünsche "mehr Natur" und "schönere Spillplätze" im Stühlinger Wirklichkeit werden zu lassen - Ehrenwort.

 

     

Peter Kesselburg, Ladntagsabgeordnete Gabi Rolland sowie die SPD-Gemeinderatskandidaten Marko Glaubitz und Jürgen Zinnel (v.l.n.r.) feuerten die Läufer des Freiburger Marathons an.

Auch beim Freiburger Marathonlauf setzte die Stühlinger SPD ihre rote Bank ein. Die nördliche Klarastraße war Teil der Route des Freiburger Marathonlaufes. Vor der Goldschmiede Meike Stange in der Klarastraße platzierten die Stadtratskandidaten Marko Glaubitz und Jürgen Zinnel die Bank. Mit dabei: Landtagsabgeordnete Gabi Rolland und das Mitglied im Vorstand der Stühlinger SPD Peter Kesselburg. Mit rhythmischem Klatschen und lautem Zurufen feuerte das Viererteam die Läufer an.

 

 

 

Kommunalwahl 2014: Stühlinger SPD mit einem Vierer-Team für unseren Stadtteil

Ein Viererteam für den Stühlinger mit unterschiedlichen Berufs- und Lebenserfahrungen (v.l.n.r.):
Marko Glaubitz (30), Nora Bayer (36), Gerald Lackenberger (49) und Urszula Piechota (44).

 

Auf einer Mitgliederversammlung am Samstag, den 11. Januar verabschiedete die Freiburger SPD ihre Kandidatinnen- und Kadidatenliste für die am 25. Mai stattfindende Kommunalwahl. Auch das Vierer-Team der Stühlinger SPD wurde auf die Liste gesetzt. Alle vier Kandidatinnen und Kandidaten wurden von einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Stühlinger im März 2013 nach dem Prinzip "Gleiche Anzahl von Frauen und Männern im Reisverschluss-System" wurde auf der Freiburger SPD-Liste gut bis sehr aussichtsreich platziert. Sie repräsentieren eine breites Spektrum an Berufs- und Lebenserfahrung und engagieren sich nicht nur zu Wahlkampfzeiten für unseren Stadtteil. Auf Platz 10 wurde der wissenschaftliche Mitarbeiter und E-Learningberater Marko Glaubitz (30, links) sehr aussichtsreich nominiert. Die selbstständige Kosmetikerin Urszula Piechota (44, rechts) wurde auf Platz 21 nominiert. Ihr folgt der Sozialarbeiter Gerald Lackenberger (49, 2.v.l.) auf Platz 22. Schließlich nimmt die Kindheitspädagogin Nora Beyer (36, 2.v.r.) Platz 39 ein. Nominiert wurden von der Mitgliederversammlung der Freiburger SPD auch der Stühlinger Verleger Ernst Lavori (62) auf Platz 4  und der im Stühlinger wohnende SPD-Kreisvorsitzende Julien Bender (28) auf Platz 18 der SPD-Liste. Lesen Sie hier die Vorstellungsreden des Viererteams der Stühlinger SPD!

 

 

 

 

 

"Die Ästhetik des spontanen Blicks"

Bei der Vernissage im Theater "Die Immoralisten" der Fotograf Frank Müller (im Vordergrund). Im Hintergrund v.l.n.r.: Manuel Kreitmeier und Florian Wetter von der Leitung des Theaters "Die Immoralisten und die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland.

Der Stühlinger ist auch ein Ort vielfältiger künstlerischer Aktivitäten und Ereignisse. Wie reich an Aspekten das an einem Ort eines Theaters sein kann, hat jetzt wieder die Vernissage der Fotoausstellung des Künstlers Frank Müller im Theater der Immoralisten auf dem Gewerbehof in der Ferdinand-Weiß-Straße 9 - 11 offenbart. Die Fotoausstellung "Menschen natürlich anders" ist noch bis 11. August dort zu sehen. Den kompletten Bericht finden Sie hier.

 

 

 

Interessante Gespräche beim vierten Bauernfrühstück 

Zum vierten Mal haben am letzten Samstag (29.6.) der Bürgerverein Stühlinger, der Kirchengemeinderat der Herz-Jesu-Gemeinde, KontaktNetz StadtteilMobil Stühlinger parallel zum Stühlinger Markt das „Bauernfrühstück“ auf dem  Stühlinger Kirchplatz veranstaltet. Das Essen wurde wieder  in der Küche des Ferdinand-Weiß-Hauses, der Tagesstätte für Wohnungslose, zubereitet. Der Kirchengemeinderat spendierte Kuchen und heiße Getränke, der Bürgerverein Säfte und die Beschicker des Stühlinger Bauernmarktes lieferten Zutaten für Salate. Das Bauernfrühstück ist auch ein Angebot zur Begegnung von allen Menschen, die mit dem Stühlinger Kirchplatz zu tun haben oder sich dort aufhalten, eine Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen bieten. Zur musikalische Umrahmung trat der "Freiburger Bettlerchor" auf. Trotz des trüben und regnerischen Wetters kam es zu guten und interessanten Gesprächen, so wie auf unserem Bild zwischen dem Stühlinger SPD-Vorsitzenden Marko Glaubitz, der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und dem selbstständigen Berufsbetreuer Klaus Fournell (von links). Fournell war bis letztes Jahr als Sozialpädagoge beim Ferdinand-Weiß-Haus tätig und hat dort wohnungslose Menschen betreut.

 

 

 

„nach der Arbeit – mal wieder treffen – zusammen feiern“

Sommerfest im Architekturforum

Das Freiburger Architekturforum am Lederleplatz  hat von jeher den Anspruch, kein elitärer Zirkel zu sein, sondern vielmehr für die Menschen im lebendigen Stadtteil Stühlinger offen zu stehen.  Daher war der rote Teppich zwischen Lederlebrunnen  und Eingang für das Freitagabend (28.6.) unter dem Motto „nach der Arbeit – mal wieder treffen – zusammen feiern“ veranstaltete  diesjährige Sommerfest im Architekturforum nicht nur für Architekten und Stadtplaner gedacht, sondern auch für die Bürger des Stadtteils Stühlinger.  Deswegen wurden Einladungs-Flyer zu der Veranstaltung auch in den umliegenden Häusern verteilt. Veranstalter des Festes waren  die Kammergruppe Freiburg der Architektenkammer Baden-Württemberg, das Architekturforum Freiburg e.V. und die Kreisgruppe Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald des Bundes deutscher Architekten.  Nach der Eröffnung des Festes  durch Meinhard Hansen, Vorsitzender der Freiburger Architektenkammer und Ludwig Eith als Vorsitzendem des Architekturforums gab es zunächst unter dem Titel „Rote Fäden“ einen kurzweiligen Vortrag von Simon Hartmann von der Architektengruppe HHF aus Basel, der vier Objekte vorstellte, die durch ihre Geometrie ihre Orte so verändern, dass sie einen anderen Charakter bekommen. Besonderes Highlight war der Entwurf für einen Pavillon der École Poly­technique Fédérale de Lausanne (EPFL). Laut Ausschreibungstext sollte dadurch  für das EPFL „ein lebendiger und dauerhafter Campus, ein dy­namischer Ort, der Menschen unterschiedlichster Lebensformen und Altersgruppen anzieht und der ein anregendes Zentrum für Wissenschaft, Kultur, Innovation, Dialog und soziales Leben darstellt, entstehen. Der Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie der Gesellschaft soll gestärkt und der Wert der wissenschaftlichen Forschung verdeutlicht werden.“ Der von HHF eingereichte Entwurf hat diesen Anspruch in Form eines Comics auf sehr lebendige Weise visualisiert. (Details unter http://hhf.ch/hhf/en/projects/archive/2012/pavilion-epfl.html ). Nach dem Vortrag wurden dann bei Musik, Getränken und Speisen interessante Gespräche geführt. Mit dabei u. a. der neue Stadtplanungschef Roland Jerusalem und die Stühlinger Architekten Reiner Probst und Hubert Burdenski. Später kam dann auch noch die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland von einer anderen Veranstaltung  dazu.  

 

 

 

Fest des Islamischen Zentrums unter dem Motto

"Döner mit Sahne - no risk no fun"

Festwochenende im Stühlinger: Neben der 19. Nostalgischen Messe feiert das Islamische Zentrum Freiburg e.V. unter dem Motto "Döner mit Sahne - No Risk no Fun" sein 4. Straßenfest auf der Hugstetter-Straße. Neben kulinarischen Gerichten aus verschiedensten Ländern wird am Samstag eine Podiumsdiskussion mit interessanten Gästen veranstaltet sowie Aufführungen von z.B. Mixtura Unica (Clown) und einem Jongleur dargeboten. Am Sonntag erklingt Musik von Hassan Huseyin und es gibt wieder Aufführungen mit Nasredin Hoca und einem türkischen Clown. 
Das Gruppenbild zeigt Kultur- und Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) (links) bei seinem Besuch gemeinsam mit SPD-Stadträtin Karin Seenbacher (2.v.l.) und der SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (rechts). Alle sind hier im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Islamischen Zentrums Freiburg e. V. Mehmet Zlya Celik. In seiner Begrüßungsansprache hob Bürgermeister von Kirchbach hervor wie wichtig das Fest für die Begegnungen der Kulturen ist. Mit dem Fest in der Hugstetter Straße habe sich das Islamische Zentrum geöffnet, es sind Begegnungen mit der umliegenden Bevölkerung möglich und es zeige durch die stattfindenden Dialoge auf, was die verschiedenen Kulturen im Alltag verbindet. Das Fest dauert noch bis Sonntag Abend.

 

 

 

 

Die 19. Nostalgische Messe ist eröffnet!

                

Der Sozial- und Kulturbürgermeister der Stadt Freiburg Ulrich von Kirchbach (SPD) und die Stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Stühlinger Roswitha Reinmuth haben am heutigen Donnerstag die 19. Nostalgische Messe im Stühlinger eröffnet. In seiner Eröffnungsansprache lobte der Bürgermeister die aktiven Mitglieder des Bürgervereins Stühlinger und den Inhaber des Schustellerbetriebes Werner Kurze dafür, dass sie ein so tolles Fest mit doch erstaunlich sozialen Preisen ermöglichen. Roswitha Reinmuth eröffnete das Fest für die Voristzende des Bürgervereins Daniela Ullrich, die sich einen Fuß so stark verstaucht hat, dass sie nicht an der Eröffnung teilnehmen konnte. Die besten Genesungswünsche wurden daher vom Festplatz an sie ausgesprochen. Von Kirchbach kündigte an, dass er in den nächsten Tagen sicher mehr als einmal mit seiner Familie zur Nostalgischen Messe kommen wird. Dazu besteht bis Sonntagaben Gelegenheit. Zum Auftakt gab es ein buntes Programm u. a. mit einer Artistikgruppe der Hebelschule und einer Stepptanzgruppe.

 

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