Gleichstellung jetzt!
Auch im Jahr 2010 ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau noch nicht erreicht. „Deutschland hat EU-weit mit die höchsten Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, das ist ein Skandal und darf so nicht bleiben", sagt Walter Krögner anlässlich zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010.
Trotz vieler Fortschritte sind auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht alle Ziele erreicht. Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen - noch immer gibt es viele Benachteiligungen für Frauen. Die SPD fordert daher gleichen Lohn für gleiche Arbeit, einen flächendeckenden Mindestlohn, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer. „Die Bundesregierung muss klare gesetzliche Regelungen schaffen, damit die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen endlich geschlossen wird", so der SPD Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Walter Krögner.
Positiv bewertet die Freiburger SPD die Anstrengungen der EU-Justizkommissarin Viviane Reding in Bezug auf die Gleichstellung von Männern und Frauen. Reding will Unternehmen notfalls mit Strafgeldern dazu zwingen den gleichen Lohn wie Männern zu bezahlen. „Die Entwicklung der Lohnunterschiede in Deutschland zeigt, dass mehr Druck nötig ist, wir begrüßen daher den Vorschlag von Frau Reding", so der stellvertretende SPD Kreisvorsitzende Ralf Spörkel.
