Wer doubelt Alborino?
oder
Warum wird Roberto Alborino von der BZ als Kronzeuge für Salomon missbraucht?
Einigermaßen verwundert war Walter Krögner, SPD-Kreisvorsitzender, als er die BZ vom 5. März aufschlug. In einem großen freundlichen Artikel über den Wahlkampfauftakt des amtierenden Oberbürgermeisters am 3. März wurde beim Leser und der Leserin durch die Aneinanderreihung der Sätze der Eindruck erweckt, dass Krögners Genosse und Freund Roberto Alborino auch zu denen gehörte, die Salomon zujubelten. Dabei war Krögner sich ganz sicher, dass Alborino den gemeinsamen Freund und Genossen Ulrich von Kirchbach in seiner Kandidatur unterstützt.
Ein Anruf auf dem Handy klärte alles auf und wirft zugleich Fragen an die BZ auf. Alborino muss ein Doubel haben, denn er selbst war bereits am Dienstag (2. März 2010) eine Dienstreise nach Berlin angetreten und erst am Abend des 5. März nach Freiburg zurückgekehrt. Warum findet der Sozialdemokrat aber dennoch Erwähnung in dem Jubelartikel für Salomon? Soll ein Keil in die sozialdemokratische Unterstützerreihe für von Kirchbach getrieben werden? Sicher nicht, oder? Also muss Roberto Alborino einen Doppelgänger haben. Empfehlung unsererseits: Erst einmal schlau machen und dann den Namen verbreiten, sonst gibt es noch weitere Rohrkrepierer und das wäre doch wirklich ärgerlich.
„Dass der Herausgeber der Monopoltageszeitung Geld für Salomons Wahlkampf sammelt, ist ja schon eigenartig genug, aber, dass jetzt auch noch von Kirchbachs Unterstützern unterstellt wird, Salomon zuzujubeln wirft die Frage nach dem Warum und nach der Unparteilichkeit der Lokalredaktion auf", so Krögner.
Alborino und Krögner jedenfalls wissen, wo sie hingehören. Beide sind Mitglied in der Wählerinitiative für Ulrich von Kirchbach.
